Smart EATING

Smart Eating - alpenküche

Die Alpenküche ist nicht gerade bekannt dafür besonders gesund zu sein. In den meisten unserer Lieblingsgerichte stecken zu viele Kohlenhydrate und zu viel Fett. Wir haben uns für die letzte Smart Eating Promotion darum genau diese Küche vorgenommen. Sozusagen "make Alpenküche smart". Wir haben wieder tolle Rezepte ausgedacht und natürlich im Restaurant gekocht. Wer die Menus im Restaurant verpasst hat, kann sie zu Hause selbst nachkochen

Hier geht's zu den Rezepten


Hülsenfrüchte auf dem Vormarsch

Hülsenfrüchte gehören zu den ältesten Kulturpflanzen. Sie sind reich an pflanzlichen Proteinen, Kohlenhydraten, Ballaststoffen, verschiedenen Mineralstoffen und Vitaminen. Eine echte Alternative zu Fleisch, vor allem wenn sie lokal angebaut werden. Der Hof Courtois oberhalb von Versoix und die Waadtländer Dicifood sind Pioniere auf diesem Gebiet.

Anfang November konnten unsere Gäste des Bereichs Schulen Hülsenfrüchte in süssen und herzhaften Varianten in unseren Restaurants kennenlernen.

Gut für die Natur
Hülsenfrüchte fördern die natürliche Bodenerneuerung, indem sie Stickstoff anreichern und zur Freisetzung von natürlichem Phosphor beitragen, was den Bedarf an Dünger in der Landwirtschaft reduziert. Manche sehen in ihnen sogar das Nahrungsmittel der Zukunft, da sie sehr widerstandsfähig sind und sich an den Klimawandel anpassen.

Besonders beliebt sind sie in der orientalischen Küche. In Indien werden sie täglich als Dhal serviert, im Libanon sind sie Bestandteil der Mudschadara, in Südasien oder in Osteuropa werden sie häufig in Suppen mit oder ohne Fleisch zubereitet und in der levantinischen und arabischen Küche trifft man sie häufig als Hummus, eine Kombination aus Kichererbsenpüree und Sesampaste, auf den Tischen an.

Der Trick
Wenn Hülsenfrüchte vor dem Kochen eingeweicht werden, verkürzt sich die Kochzeit und sie werden leichter verdaulich.


Einen Tag lang 100% "Fait Maison "

Mehrere unsere Westschweizer Restaurants haben sich vom 18. bis 22. November 2024 der Herausforderung vom Label Fait Maison gestellt, einen Tag lang Menus auf Grundlage von Rohkost zu kreieren. Eine gute Gelegenheit, leckere Gerichte mit frischen Produkten in den Mittelpunkt zu rücken.

Fait Maison legt grossen Wert auf das Kochen mit frischen Zutaten. Mit dem Label ausgezeichnete Restaurants müssen jede Woche mindestens 75% hausgemachte Gerichte vorweisen können.


La brisolée - Eine Unterwalliser tradition

Der Name Brisolée stammt aus frankoprovenzalischen Dialektwort Brejoïeu und bedeutet so viel wie "auf der Glut gekocht". Die Entstehung ist eng mit dem Weinbau verbunden, als Weinbauern als erste die Kastanien ins Feuer warfen und die vom Rebstock verbliebenen Trauben dazu servierten. In den 1960er Jahren wurde es in der Region Fully VS zur Tradition und verbreitete sich von da an als Brauch im ganzen Wallis.

Die Brisolée-Saison findet von Ende September bis Mitte November statt. Dabei werden fruchtige Weintrauben, knackige Äpfel, duftendes Walliser Roggenbrot und eine Auswahl feiner Alpkäsevariationen genossen. Für eine edle Note sorgen zusätzlich Trockenfleisch, saftiger Schinken und Speck.